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Informationshinweise Biene/Wespe

Repellentien (chemische Insektenabwehrmittel) bieten keinen Schutz.

Im Freien Verzehr von süßen Speisen, Eis oder Getränken, Obst- oder Blumenpflücken, Aufenthalt in der Nähe von Abfallkörben, Mülleimern, Tiergehegen oder Fallobst sowie Verwendung von Parfüm oder parfümierten Kosmetika vermeiden. Nach dem Essen Hände waschen und Mund abwischen.

Nicht aus Flaschen oder Getränkedosen trinken, Trinkgläser abdecken, Trinkhalme verwenden.

Insekten nicht von Futterquellen verscheuchen, vor allem nicht mit hektischen Bewegungen.

Die Haut durch Kleidung weitgehend bedeckt halten (zumindest bei Gartenarbeiten). Nicht barfuß laufen, kein offenes Schuhwerk. Beim Motorradfahren Helm, Handschuhe und Motorradbekleidung der Haut dicht anliegend tragen. Offene Fahrradhelme sind mit einem Netz zu versehen.

An Tagen mit schwüler, heißer Witterung besonders vorsichtig sein, da die Tiere bei solcher Witterung aggressiv sind.

Ungünstig sind lose sitzende, leichte Bekleidungsstücke und dunkle Farben, zu bevorzugen sind helle Farben.

Wohnungsfenster tagsüber geschlossen halten oder durch Insektennetze sichern. Abends kein Licht bei geöffneten Fenstern, da Hornissen nachtaktiv sind und dann bevorzugt Lichtquellen anfliegen.

Auf versteckte Insekten (besonders im Bett oder in Schuhen) achten.

Bienen- oder Wespennester und deren Einzugsbereich sind zu meiden. Nester in der Nähe eines ständigen Aufenthaltes müssen entfernt werden (durch Imker bzw. Feuerwehr).

Bei Annäherung von Insekten oder in Nestnähe sind hastige oder schlagende Bewegungen zu vermeiden., langsam zurückziehen! Nester dürfen nicht erschüttert werden. Nicht in ein

Flugloch hauchen.

Bei Angriff durch Bienen oder Wespen den Kopf mit Armen oder Kleidung schützen. Der Rückzug darf nicht hektisch, sondern muß ganz langsam erfolgen. Im Fall eines Stiches die

Stichstelle mit der Hand bedecken. Gegebenenfalls steckengebliebene Stachel möglichst rasch entfernen.

Ruhe bewahren! Menschen in Umgebung über das Stichereignis und mögliche Folgen informieren.

Einen in der Haut verbliebenen Stachel sofort entfernen. Achtung: Den Stachel nicht mit den Fingern herausziehen (Giftsack könnte ausgedrückt werden!, sondern mit den Fingernägeln wegkratzen.

Medikamentöse Erstmaßnahmen:

Sofort bei Stich (außer nach Hyposensibilisierung)

  1. Verordnetes Antihistaminikum und
  2. Kortisonpräparat entsprechend ärztlicher Anweisung anwenden.

Nur bei Atemnot, Zungenschwellung oder Kreislaufbeschwerden:
Anwendung der Adrenalin Spritze (Injektion am Oberschenkel)

 

Nach Hyposensibilisierung werden die Medikamente nur dann angewandt, wenn es wider Erwarten doch zu Beschwerden kommt.

 

 

 

Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: drs.weidenbach.pleier@t-online.de 
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Stand: 07. Dezember 2008